Rund 170 Forscherinnen und Forscher aus 23 europäischen Regionen und Forschungszentren haben sich im Februar 2004 zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Ziel ist es, Expertenwissen in Sachen Nano(Bio)technologie zu bündeln und die Innovationskraft in Europa voranzutreiben. Die Arbeit des Netzerkes umfasst sowohl den Austausch von Wissen und Erfahrung sowie die gegenseitige Nutzung von Ressourcen und die Verbreitung von Forschungsergebnissen.
Neben den Forschungseinrichtungen sind auch 21 Unternehmen, davon sieben deutsche, dem Netzwerk angeschlossen. Eine enge Kooperation mit weiteren Unternehmen und Industriepartnern wird angestrebt. Zwei Institutionen aus dem Saarland gehören neben NanoBioNet zu den Projektpartnern, nämlich die Universität des Saarlandes und das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) aus St. Ingbert. Weitere Partner aus der Region Saarland – Rheinhessen-Pfalz sind die Technische Universität Kaiserslautern und die Universität Mainz.
Nano2Life wird im 6. Rahmenprogramm der EU mit insgesamt 8,8 Millionen Euro gefördert. Das Projekt ist auf einen Zeitraum von vier Jahren ausgerichtet und soll in die Gründung eines virtuellen European Institute of Nanotechnology übergehen. Die Forscher wollen die ganze Palette der Nanobiotechnologie behandeln, von den technologischen Grundlagen über bildgebende Verfahren bis zur medizinischen Anwendung. Schwerpunkte bilden unter anderem die Entwicklung neuer nanobiotechnologischer Geräte und Materialien sowie gemeinschaftliche Projekte im Bereich Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus erarbeiten die Teilnehmer unterschiedliche Formen von Dienstleistungen, die sich am Bedarf der Europäischen Industrie orientieren und den internationalen ethischen und sozialen Ansprüchen entsprechen.
Weitere Informationen über Nano2Life erhalten Sie unter http://www.nano2life.org oder von unserem N2L Projektkoordinator Herrn Mallmann. |