02.03.2012
Fotowettbewerb "Nano-Momente 2012"
Wie verändert Nanotechnologie unseren Alltag? Kann man Nano-Effekte sichtbar machen? Und wie arbeiten die Menschen, die diese Technologie vorantreiben?
Das Unsichtbare sichtbar machen
Um die Schönheit des Nanokosmos sichtbar zu machen haben der Deutsche Verband Nanotechnologie und das Kompetenznetzwerk cc-NanoBioNet e. V. einen Fotopreis gestiftet. Auf dem 1. Deutschen Nanotag, der Mitgliederversammlung des Verbandes, wurde am 10. Oktober 2012 der Preis vergeben. Die Veranstaltung fand in Saarbrücken statt.
Wie verändert Nanotechnologie unseren Alltag? Kann man Nano-Effekte sichtbar machen? Und wie arbeiten die Menschen, die diese Technologie vorantreiben?
Das NanoBioNet und der DV Nano waren auf der Suche nach Bildern, die diese Fragen beantworten können. Hier die drei Erstplatzierten in diesem Jahr:
Platz 1: Roy Goldberg aus München. Er gewinnt den diesjährigen Wettbewerb mit seinem Bild „Nano-Hund“. Es zeigt dreidimensional periodisch geordnete Silica-Partikel im polarisierten Licht.
Platz 2: Der zweite Platz geht an eine Forschungsgruppe der Universität des Saarlandes, Bereich Pharmazeutische Nanotechnologie. Ihr Bild „Nano-Maiskolben“ zeigt zylinderförmige Silica-Partikel im Mikrometermaßstab, die aus Nanopartikeln aufgebaut sind.
Platz 3: Die von Dr. Volker Presser (INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien) eingereichte „Nano-Bürste“ wird mit dem dritten Preis geehrt. Auf dem Bild sind Kohlenstoff-Nanoröhrchen auf einer Aluminiumfolie zu sehen, die als hochleistungsfähige Elektrode für die Energiespeicherung dient.
Hintergrund „Nano-Momente“ 2012
Beide Institutionen haben Fotografen, Wissenschaftler und Techniker, aber auch Laien aufgefordert, Bilder zum Fotowettbewerb „Nano-Momente 2012“ einzureichen.
Gesucht wurden ästhetisch anspruchsvolle Aufnahmen, die
die Effekte der Nanotechnologie in Alltagsgegenständen sinnfällig machen.
Einblicke in die Nanowelt unter dem Mikroskop gewähren.
die Arbeitswelt der Nano-Technik und -Wissenschaft spannend inszenieren.
Der Preis wird jährlich von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftlern, interessierten Laien und Journalisten, vergeben. Er ist mit 1.000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 250 Euro für den dritten Platz dotiert. Bewertet werden die Fotos nach ästhetischen Gesichtspunkten und danach, ob und wie die Wettbewerbsaufgabe gelöst wurde.





