NanoBioNet-Projekte

Hier eine Übersicht über einige Projekte, an denen NanoBioNet beteiligt ist oder war:

ZIM-Netzwerk „Morpheus - Modellbasierte Tools für pharmazeutische Entwicklungen“ (seit 2017)
 „Schwerpunkt der Netzwerkarbeit ist die Aufbereitung von medizinischen Daten, um Handlungsempfehlungen ableiten zu können, die ihrerseits zu neuen Therapien bzw. zu neuen innovativen Produkten führen. Im Bereich der Prozessautomatisierung (Industrie 4.0) haben sich in den letzten Jahren neue Unternehmen auf dem Markt etabliert, die in der Lage sind, unüberschaubare Mengen an Rohdaten für ihre Kunden aufzubereiten, zu analysieren und daraus Handlungsempfehlungen aufzuzeigen. Man nennt dies "Data-Mining". Das vorliegende Netzwerk möchte die durchweg erfolgreiche Arbeit dieser Unternehmen nutzen und auf den Bereich der „Personalisierten Medizin“ übertragen, um so neue Innovationen und Produkte zu generieren. Viele Bereiche der Medizin können auf die persönlichen Bedürfnisse eines Patienten abgestimmt werden. Neben der Diagnostik, der Prädiktion, der Prävention und dem Tissue Engineering gelingt dies auch, durch die passgenaue Produktion von Prothesen und Implantaten (Medizintechnik als Teilgebiet der Personalisierten Medizin). Medikationspläne für Patienten werden optimiert, Patienten werden individualisiert behandelt, wie gut spricht ein Tumor auf ein Medikament an, mit welchen Nebenwirkungen ist bei einer Therapie zu rechnen oder mit welchen Biomarker kann man welche Krankheit nachweisen. All dies sind Fragestellungen des Netzwerkes.“

"nano+life" - Technologietransfer und Cross Innovation Potential im Bereich Life Science und Neue Materialien (seit 2016)
Mit diesem Projekt soll ein Beitrag zur Umsetzung der saarländischen Innovationsstrategie geleistet werden. In Anknüpfung an die technologischen Schwerpunkte des Saarlandes will NanoBioNet gezielt den Bereich "Life Science und Materialien" abdecken und hier auch zukünftig erster Ansprechparnter des Landes sein. NanoBioNet hat seine Expertise in den letzten Jahren oft unter Beweis gestellt und gezeigt, wie gelebter Technologietransfer funktioniert und dieser in einen wirtschaftlichen Nutzen für die saarländischen Unternehmen umzuwandeln ist. NanoBioNet will auch weiterhin den Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft unterstützen, um die Innovationskraft des saarländischen Mittelstandes zu fördern und um deren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auszuweiten. NanoBioNet möchte weiterhin technologische Schwerpunkte des Saarlandes im Bereich "Life Science und Materialen" identifizieren, aufgreifen und unterstützen, zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung des Saarlandes.

ZIM-Netzwerk "NanoPharm" (2014 - 2017)
Mit dem ZIM-Netzwerk „NanoPharm“ wird eine Plattform geschaffen, die es seinen Mitgliedern ermöglicht, frühzeitig zukunftsweisende Forschungsfelder zu identifizieren, um diese gemeinsam und gewinnbringend zu bearbeiten. Das Netzwerk dient der Entwicklung neuer sicherer und wirksamerer pharmazeutischer Produkte, Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel. Basis bilden die Erkenntnisse zweier Zukunftstechnologien, die sich dabei ideal ergänzen: die Nanotechnologie und die Pharmazie.

Projekt „nano+pharma“ (2014 - 2015)
Im Rahmen der Fördermaßnahme will der cc-NanoBioNet e. V. den Wissenstransfer in die Schulen und zu den Bürgern des Landes intensivieren. Daneben gilt es die bisher eher unentdeckte Stärke des Saarlandes, die in der Kombination der Nanotechnologie mit der Pharmazie liegt, zu bündeln, zu kommunizieren und so national sichtbar zu machen.

NANORA (2013 - 2015)
NANORA ist eine Allianz zur Förderung der Nanotechnologie in Nordwesteuropa. Daran beteiligen sich neun Partner aus sieben Regionen in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Holland und Irland. Die EU unterstützt über das INTERREG-Programm IVb NWE den Aufbau des Verbunds mit knapp 1,7 Millionen Euro. In der Allianz haben sich Regionen zusammengefunden, die jeweils über ganz spezifische Stärken auf dem Gebiet der Nanotechnologie verfügen. Durch die im Projekt NANORA initiierte enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner in Forschungs- und Wirtschaftsprojekten soll der für Europa wichtige Ausbau der Nanotechnologien unterstützt werden. Gleichzeitig sollen sich die teilnehmenden europäischen Regionen im weltweiten Wettbewerb als Spitzenstandorte profilieren.

Nano + Bio Saar 2012 (2008 - 2012)
Das saarländische Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft fördert NanoBioNet, um die Nano- und Biotechnologie in Wissenschaft, Forschung, Weiterbildung, Anwendung und Einsatz, insbesondere in industriellen Sektoren, zu unterstützen.

INOLINK (2010 - 2012)
INOLINK ist ein EU-Projekt im Rahmen des INTERERG IVC Programms. Die elf Projektpartner aus neun Ländern untersuchen, mit welchen Strategien und Maßnahmen in den beteiligten Regionen Innovationen gefördert werden. INOLINK will die Maßnahmen zur regionalen Innovationsförderung identifizieren und kommunizieren, die besonders geeignet sind, innerhalb einer Region Technologieinnovationen voranzutreiben. Darüber hinaus wird der interregionale Austausch von erfolgreichen Konzepten und Maßnahmen innerhalb der EU gefördert. INOLINK trägt damit zu einem gleichen Wissensstand über Innovationspolitik innerhalb der EU bei.
www.inolink.eu

NanOn (2009 - 2011)
In diesem Projekt soll erstmals eine Ontologie für das Gebiet der Nanotechnologie aufgebaut werden. Die Ontologie stellt eine Konzeptualisierung des Wissens durch Entitäten und Relationen dar, in der neben taxonomischen auch semantische Relationen eingesetzt werden. Die weiteren Projektpartner sind: Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren, cc-NanoChem e. V., Fachinformationszentrum Karlsruhe und Leibniz Institut für neue Materialien gGmbH.

Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren Deutschlands: AGeNT-D (2007 - 2011)
Zur Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren in Deutschland haben sich die elf deutschen Kompetenzzentren der Nanotechnologie zusammengeschlossen, die in verschiedenen Regionen Deutschlands angesiedelt sind und gemeinsam die gesamte Spannbreite der Nanotechnologie abdecken. Die Arbeitsgemeinschaft wird durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell getragen.
www.ag-nano.de

Internationales Marketing: Stärkung deutscher Nanotechnologie in globalen Märkten (2007 - 2009)
Dieses BMBF Projekt diente der Initiierung von Kooperationen zwischen deutschen und ausländischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen und der Erschließung strategischer Forschungspartner durch Marketingmaßnahmen in den Zielregionen Brasilien, Korea und den USA. Durch Aktivitäten in den Zielregionen sollte der FuE-Standort Deutschland gestärkt und die Markterschließung für deutsche Forschungseinrichtungen und KMUs auf internationalen Märkten unterstützt werden. Neben Messeauftritten und Kooperationen entstand eine Broschüre zur Suchmaschinenoptimierung.

Nano2Life (2004 - 2008)
Nano2Life war das erste europäische Exzellenznetzwerk (Network of Excellence, NoE) mit mehr als 200 Wissenschaftlern aus 23 Partnerorganisationen, die in zwölf Nationen beheimatet sind. Ziel des von der EU unterstützten NoE war es, Forschungsaktivitäten in der Nanobiotechnologie zu bündeln sowie wissenschaftliche Erkenntnisse in der Unternehmenswelt und Bevölkerung zu popularisieren.
www.nano2life.org

NanoBio4Future (2005 - 2008)
Das von der saarländischen Landesregierung unterstützte Projekt diente der Stärkung des Nano- und Biotechnologieclusters. Arbeitsschwerpunkte waren der professionelle Ausbau der Geschäftsstelle, Öffentlichkeitsarbeit, Aus- und Weiterbildungsaktivitäten sowie die Verwaltung eines Fonds für Machbarkeitsstudien.

NanoBioTransfer Region Saarland (2006 - 2007)
Das Programm „NanoBioTransfer Region Saarland“ (gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, EFRE) förderte regionale Bildungsaktivitäten im Bereich Nanobiotechnologie. Darüber hinaus unterstützte es den Aufbau einer innovativen regionalen PR-und Marketing-Community für das entstandene Nanotechnologiecluster sowie den Technologietransfer durch Themenworkshops mit europäischer Ausrichtung.