NanoBioNet-Projekte

Hier eine Übersicht über einige Projekte, an denen NanoBioNet beteiligt ist oder war:

NANORA (2013-2015)
NANORA ist eine Allianz zur Förderung der Nanotechnologie in Nordwesteuropa. Daran beteiligen sich neun Partner aus sieben Regionen in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Holland und Irland. Die EU unterstützt über das INTERREG-Programm IVb NWE den Aufbau des Verbunds mit knapp 1,7 Millionen Euro. In der Allianz haben sich Regionen zusammengefunden, die jeweils über ganz spezifische Stärken auf dem Gebiet der Nanotechnologie verfügen. Durch die im Projekt NANORA initiierte enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner in Forschungs- und Wirtschaftsprojekten soll der für Europa wichtige Ausbau der Nanotechnologien unterstützt werden. Gleichzeitig sollen sich die teilnehmenden europäischen Regionen im weltweiten Wettbewerb als Spitzenstandorte profilieren.

Nano + Bio Saar 2012 (2008-2012)
Das saarländische Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft fördert NanoBioNet, um die Nano- und Biotechnologie in Wissenschaft, Forschung, Weiterbildung, Anwendung und Einsatz, insbesondere in industriellen Sektoren, zu unterstützen.

INOLINK (2010-2012)
INOLINK ist ein EU-Projekt im Rahmen des INTERERG IVC Programms. Die elf Projektpartner aus neun Ländern untersuchen, mit welchen Strategien und Maßnahmen in den beteiligten Regionen Innovationen gefördert werden. INOLINK will die Maßnahmen zur regionalen Innovationsförderung identifizieren und kommunizieren, die besonders geeignet sind, innerhalb einer Region Technologieinnovationen voranzutreiben. Darüber hinaus wird der interregionale Austausch von erfolgreichen Konzepten und Maßnahmen innerhalb der EU gefördert. INOLINK trägt damit zu einem gleichen Wissensstand über Innovationspolitik innerhalb der EU bei.
www.inolink.eu

NanOn (2009-2011)
In diesem Projekt soll erstmals eine Ontologie für das Gebiet der Nanotechnologie aufgebaut werden. Die Ontologie stellt eine Konzeptualisierung des Wissens durch Entitäten und Relationen dar, in der neben taxonomischen auch semantische Relationen eingesetzt werden. Die weiteren Projektpartner sind: Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren, cc-NanoChem e. V., Fachinformationszentrum Karlsruhe und Leibniz Institut für neue Materialien gGmbH.

Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren Deutschlands: AGeNT-D (2007-2011)
Zur Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren in Deutschland haben sich die elf deutschen Kompetenzzentren der Nanotechnologie zusammengeschlossen, die in verschiedenen Regionen Deutschlands angesiedelt sind und gemeinsam die gesamte Spannbreite der Nanotechnologie abdecken. Die Arbeitsgemeinschaft wird durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell getragen.
www.ag-nano.de

Internationales Marketing: Stärkung deutscher Nanotechnologie in globalen Märkten (2007-2009)
Dieses BMBF Projekt diente der Initiierung von Kooperationen zwischen deutschen und ausländischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen und der Erschließung strategischer Forschungspartner durch Marketingmaßnahmen in den Zielregionen Brasilien, Korea und den USA. Durch Aktivitäten in den Zielregionen sollte der FuE-Standort Deutschland gestärkt und die Markterschließung für deutsche Forschungseinrichtungen und KMUs auf internationalen Märkten unterstützt werden. Neben Messeauftritten und Kooperationen entstand eine Broschüre zur Suchmaschinenoptimierung.

Nano2Life (2004 - 2008)
Nano2Life war das erste europäische Exzellenznetzwerk (Network of Excellence, NoE) mit mehr als 200 Wissenschaftlern aus 23 Partnerorganisationen, die in zwölf Nationen beheimatet sind. Ziel des von der EU unterstützten NoE war es, Forschungsaktivitäten in der Nanobiotechnologie zu bündeln sowie wissenschaftliche Erkenntnisse in der Unternehmenswelt und Bevölkerung zu popularisieren.
www.nano2life.org

NanoBio4Future (2005 -2008)
Das von der saarländischen Landesregierung unterstützte Projekt diente der Stärkung des Nano- und Biotechnologieclusters. Arbeitsschwerpunkte waren der professionelle Ausbau der Geschäftsstelle, Öffentlichkeitsarbeit, Aus- und Weiterbildungsaktivitäten sowie die Verwaltung eines Fonds für Machbarkeitsstudien.

NanoBioTransfer Region Saarland (2006-2007)
Das Programm „NanoBioTransfer Region Saarland“ (gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, EFRE) förderte regionale Bildungsaktivitäten im Bereich Nanobiotechnologie. Darüber hinaus unterstützte es den Aufbau einer innovativen regionalen PR-und Marketing-Community für das entstandene Nanotechnologiecluster sowie den Technologietransfer durch Themenworkshops mit europäischer Ausrichtung.